Worauf kommt es bei einer guten Socke an? 

 

Bei guten Socken sind diverse Punkte wichtig, wie zum Beispiel die verstärkten Belastungszonen an Ferse und Fußspitze. Diese beiden Bereiche werden während des Tragens besonders beansprucht, da hier der Druck und die Reibung besonders groß sind. 

Beide dieser Belastungszonen sind auch für den Tragekomfort besonders entscheidend. Vor allem die Fußspitze kann bei nachlässiger Verarbeitung schnell Druckstellen verursachen, sobald man ein paar Schritte in Schuhen macht. Idealerweise wird die Fußspitze handgekettelt. Hierbei wird die Zehennaht per Hand vernäht und ist somit druckfrei, elastisch und die Naht ist besonders flach. Diese Handarbeit (bei uns werden die Socken komplett in Deutschland gefertigt) macht einen großen Teil des Preises aus, da diese hochwertige Variante der Verarbeitung besonders zeit-und arbeitsaufwändig ist. Wenn man die Socke auf links dreht, erkennt man schnell ob es sich um eine handgekettelte Socke, oder um eine billigere Alternative handelt. Hierbei wird die Spitze maschinell vernäht (sogenannte Rossonaht), diese ist spürbar unregelmäßig verarbeitet, oft sogar wulstig. Diese Nähte gehen wesentlich schneller auf als die flache und gleichmäßige Zehennaht bei den handgekettelten Socken.

Auch bei der Ferse gibt es zwei Arten der Verarbeitung: 1. die “echte” Ferse, bei der die Fers als Zwischenschritt in der Herstellung eingearbeitet wird und zu erkennen ist durch die ausgeprägte L-Form der Socke und die Maschinenführung und Nähte im Fersenbereich. 2. die sogenannte “falsche” Ferse, die nachträglich auf die Socke aufgebügelt wird. Eine “falsche” Ferse verschwindet schnell mal nach mehrmaligem Waschen in der Waschmaschine und sorgt für eine schnelle Abnutzung des Fersenbreichs.

Ein weiteres entscheidendes Qualitätsmerkmal von Socken ist der Bund. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Bundarten: den Piqué-Bund und den Standard-Bund. Der Standard-Bund wird durch einen Gummizug zusammen gehalten und besteht aus senkrechten, abwechselnd dünnen und dicken Maschenreihen. Der Piqué-Bund, für den wir uns entschieden haben, ist etwas eleganter und die Fäden sind wabenförmig vernäht. Beide Varianten sind vertretbar und hier entscheidet die persönliche Präferenz je nach Alter, Geschmack und medizinischer Notwendigkeit. Generell erkennt man die Qualität des Bundes nach einem Tag des Tragens. Wenn man am Ende des Tages starke Abdrücke an Schienbein und Wade hat, die auch nachdem einige Minuten verstrichen sind nicht verschwinden, ist der Druck zu Stark/der Bund zu eng, das Blut kann nicht mehr gut zirkulieren. Unser Soft-Abschlussrand ist etwas breiter, damit der Druck sich auf eine größere Fläche verteilt, ohne abzurutschen. Durch den Verzicht auf Gummifäden sorgt unser Bund für optimalen und venenfreundlichen Tragekomfort. 

Nicht unerheblich für den Tragekomfort ist auch die Materialzusammensetzung der Socken. In der Regel bestehen Socken aus drei unterschiedlichen Materialien. Baumwolle, Polyamid (Nylon), Elasthan. Alle drei Bestandteile haben Ihren Nutzen und ihre Berechtigung ein Teil der Socke zu sein. Ein Qualitätskriterium ist auf jeden Fall ein hoher Baumwollanteil, da Baumwolle für einen guten Tragekomfort sorgt. Das Polyamid sollte dennoch nicht fehlen, da es für die Langlebigkeit der Socke verantwortlich ist, sie scheuer-resistenter und vor allem feuchtigkeitsdurchlässiger macht. Diese Fähigkeit kennt man unter anderem durch Funktionswäsche, die bekanntlich bei Sportkleidung viel eingesetzt wird. Das Elasthan sorgt dafür, dass die Socke immer wieder in Ihre Form zurückfindet und dabei schön elastisch bleibt. Durch die Materialzusammensetzung unserer Socken garantieren wir einen sehr hohen Tragekomfort, mit gleichzeitiger optimaler Feuchtigkeitsdurchlässigkeit. Dadurch bleiben die Füße die in unserer Socke stecken länger frisch, bei hoher Gemütlichkeit, wenn die Schuhe denn auch gemütlich sind…